Bauprojekt "Freizeitbereich Sundpromenade"

Stralsundpromenade wird länger und schöner

3-D-Visualisierung Freizeitbereich Sundpromenade

Der „Freizeitbereich Sundpromenade“ ist eines der ehrgeizigsten Bauprojekte der Hansestadt Stralsund. Gemeint ist der Abschnitt zwischen Strandplattform und Lindenrondell (früher „Seebadeanstalt“).

Nachdem die Baustelle Anfang März eingerichtet wurde, erfolgt die Entfernung der völlig maroden Uferbefestigung. Anschließend wird die neue Spundwand mit Holm, Geländer und mobilen Treppenabgängen sowie einem Terrassenplatz am Wasser und einem Bewegungsparcours gebaut. Dieser erste von insgesamt drei Bauabschnitten soll dann im Herbst fertig sein.

Kosten

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf ca. 3,2 Millionen Euro. Weil der Bereich Sundpromenade durch die Baumaßnahme eine erhebliche touristische Aufwertung erfährt, werden im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mit Mitteln von Bund und Land rund 2,5 Millionen Euro gefördert, so dass für die Hansestadt 700.000 Euro Eigenanteil bleiben.

Baustart Sundpromenade 4

Ausblick

Die weiteren Bauabschnitte sind dann die kleine Seebrücke – idealerweise mit Gastronomie und Schwimmbereich – sowie die Umgestaltung der Freiflächen nebst Errichtung weiterer Funktions- und Werkstattgebäude, für die das "Strandparadies" vor Kurzem abgerissen wurde.

Zudem wird im Strandbad bis Juli dieses Jahres ein dauerhaftes WLAN installiert. Möglich wird das durch das Engagement der Stadtwerke Stralsund.

Impressionen Bauprojekt "Freizeitbereich Sundpromenade"

"Zwei Pole höchster Aufenthaltsqualität auf kürzestem Weg"

Für Oberbürgermeister Alexander Badrow steht fest: „Durch die Verlängerung der Sundpromenade rückt unser UNESCO Welterbe noch näher an den Strand. Damit verbinden sich zwei Pole höchster Aufenthaltsqualität auf kürzestem Weg. Denn wenn auch der südliche Teil des Strandbads fertiggestellt ist, wird man sich nur schwer entscheiden können, wo jetzt eigentlich Stralsunds schönster Platz ist. Und ganz nebenbei kann auch das Sundschwimmen wieder unter besten Bedingungen stattfinden.“