
Die weitere Entwicklung des Maritimen Industrie- und Gewerbeparks VOLKSWERFT nimmt Fahrt auf. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt eine Förderung in Höhe von 16,5 Millionen Euro in Aussicht. Mit den Mitteln sollen insbesondere die Voraussetzungen für die Erschließung weiterer Industrieflächen geschaffen, Altlasten gesichert und die Kaikante erneuert werden.
Heiko Miraß, Staatssekretär für Vorpommern, übergab am 17. September die Förderzusicherung und unterstrich die Bedeutung des Standortes: „Wir als Landesregierung sehen das große Entwicklungspotenzial der VOLKSWERFT. Mit der vorgesehenen Förderung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, die Kaikante und die angrenzenden Flächen für weitere maritime Ansiedlungen noch attraktiver zu machen. Damit stärken wir den Standort und schaffen Perspektiven für weitere industrielle Entwicklung.“
Auch Oberbürgermeister Alexander Badrow sieht in der Unterstützung des Landes ein wichtiges Signal für die Zukunft der Werft: „Ich freue mich sehr über die Entwicklung auf unserer Werft. Mittlerweile sind hier mehr als 30 Unternehmen ansässig, darunter auch wieder Unternehmen aus dem Schiffbau. Umso mehr freut es mich, dass das Land die Chancen dieses Standortes erkennt und uns bei der Erweiterung des maritimen Gewerbeparks unterstützt. So können wir weitere Flächen erschließen und zusätzliche Hallenkapazitäten schaffen. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“
Im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen steht die Vorbereitung einer Entwicklungsfläche für weitere Ansiedlungen, insbesondere aus dem Bereich Schiffbau. Die künftig nutzbare Industriefläche verfügt über einen direkten Anschluss an das bestehende Schiffstransportsystem und damit an den Schiffslift. Bereits heute laufen Gespräche mit Interessenten über mögliche Ansiedlungen.
Eine bauliche Nutzung der Fläche ist derzeit jedoch vor allem aufgrund vorhandener Altlasten nicht möglich. Deshalb ist eine umfassende Sicherung des Areals vorgesehen. Geplant ist unter anderem der Einbau eines wasserdichten Spundwandkastens, der künftig verhindern soll, dass Schadstoffe ausgewaschen werden. Ergänzend soll die Fläche mit einer wasserundurchlässigen Abdeckung versehen werden.
Mit der Sicherung der Altlasten, der Erneuerung der Kaikante und der Erschließung zusätzlicher Industrieflächen sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, den Maritimen Industrie- und Gewerbepark VOLKSWERFT langfristig weiterzuentwickeln und neue Unternehmen aus der maritimen Wirtschaft am Standort anzusiedeln.





Bereits im Dezember 2025 hatte Fassmer die Gründung eines neuen Standortes auf dem Gelände der Volkswerft öffentlich gemacht. Nun haben Oberbürgermeister Alexander Badrow sowie Harald Fassmer und Jan Oskar Henkel, beide Geschäftsführer der Fr. Fassmer GmbH & Co. KG, den dafür notwendigen Pachtvertrag unterzeichnet.
Die Crew der Volkswerft teilt das Gelände des Maritimen Industrie- und Gewerbeparks „Volkswerft Stralsund“ in Industriebereich und Technologiezentrum ein.
Das Bürogebäude am Werfthochhaus – Werftmitarbeitern als Gebäude 710 bekannt – hat eine eigene Zufahrt erhalten. Dort, wo früher Wache, Zaun und Schranke den Zugang zum Bürogebäude etwas umständlich gemacht haben, gilt nun: Durchfahrt frei!


Die Crew des maritimen Industrie- und Gewerbeparks öffnete Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Wolfgang Blank heute (21. Juli) Tür und Werfttor, damit er sich ein Bild von dem 34 Hektar großen Gelände im Eigentum der Hansestadt Stralsund machen konnte.
"Praxis mit Meerblick"
Heute Nachmittag hat der 73 Meter lange Tanker "Annika" mithilfe zweier Schlepper, an der Kaikante des maritimen Industrie- und Gewerbeparks Volkswerft festgemacht. Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow freut sich, dass der noch junge Pächter Strela Shiprepair so einen großen Auftrag buchstäblich an Land ziehen konnte: "Das spricht für die Expertise des Unternehmens und Vertrauender maritimen Wirtschaft in den Standort. Beides war ausschlaggebend für die Auftragsvergabe. Unser langfristiges Konzept für die Volkswerft geht auf. Die Instandsetzung der "Annika" ist ein weiterer Beleg dafür."
Das auf Schiffsreparaturen spezialisierte Unternehmen Strela Shiprepair spricht vom umfangreichsten Auftrag seit seinem Bestehen in Stralsunds maritimem Industrie- und Gewerbepark. So müssen die Haupt- und Hilfsmaschinen überholt werden, die Elektrik und Elektronik sowie die Inneneinrichtung im Achterbereich des Schiffes: Eigentlich wird es quasi ein Neubau im hinteren Teil, konstatiert Geschäftsführer Jan Tebbe-Simmendinger. Für solche komplexen Aufträge bietet die Stralsunder Volkswerft als schlagkräftige Funktionseinheit mit Schiffslift, Werfthallen und Aufstellflächen beste Bedingungen. Das sei einmalig in Europa, fügt Tebbe-Simmendinger an.
Im Oktober war der norddeutsche Tanker in der Mecklenburger Bucht in Brand geraten. Ziel ist, dass "Annika" spätestens Anfang Mai wieder in See stechen kann. Eine der größten Herausforderungen aus Sicht von Strela Shiprepair ist die Kommunikation. Es sind viele Subunternehmer, Gewerke und Prozesse zu koordinieren. Außerdem erwartet das Unternehmen noch einige für das Reparaturgeschäft typische Überraschungen in den kommenden Wochen. Aber Oberbürgermeister Badrow ist sich sicher, dass die Crew von Strela Shiprepair dabei das Ruder fest im Griff behalten wird.
Oberbürgermeister Alexander Badrow freut sich über das Engagement am Standort: "Ich danke allen Beteiligten fürs Anpacken! In nur drei Monaten ist hier Großartiges entstanden: Eine hochmoderne Kantinenküche trifft auf einen traditionsreichen Standort. Herzlichen Glückwunsch und maximale Erfolge!"


















Wir haben zwei freie Auszubildungsplätze

















































































