Aktuelle Maßnahmen und Informationen

Um der Ausbreitung des Coronavirus zum Schutz der Bevölkerung entgegenzuwirken, haben die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und der Landkreis Vorpommern-Rügen (als zuständige Gesundheitsbehörde) verschiedene Regelungen erlassen und Maßnahmen ergriffen. Eine Auswahl der wichtigsten Regelungen finden Sie hier.

Gesetzliche Regelungen

Verordnungen der Landesregierung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht in ihren aktuellen Verordnungen die Umsetzung der Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus:

zur Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V)
einschließlich weiterer Verordnungen und Informationen

zur Bekanntmachung der Überschreitung des Schwellenwertes 9 der landesweiten Hospitalisierungsinzidenz gemäß § 1 Absatz 2 Satz 2 und Absatz 6 Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V)

Weitere Informationen erhalten Sie im FAQ-Katalog.

Bundesweite Änderungen (gültig seit Mittwoch, 24. November 2021)

  • 3G-Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln (gilt nicht für Taxifahrgäste, Schülerinnen und Schüler, Kinder unter 6 Jahren) weitere Informationen
  • 3G-Regel am Arbeitsplatz: Alle Beschäftigten ohne (vollständige) Impfung müssen einen Schnell- oder Selbsttest vor Arbeitsbeginn desselben Tages vorlegen. weitere Informationen

Corona-Ampel in MV

In Mecklenburg-Vorpommern gilt seit Sommer eine Corona-Ampel. Sie regelt, welche Corona-Schutzmaßnahmen im Land gelten. 

Die Corona-Ampel berücksichtigt drei Kriterien:

  1. Die Auslastung der Krankenhäuser, auch „Hospitalisierung“ genannt
  2. Die Auslastung der Intensivstationen durch Corona-Patienten
  3. Die aktuellen Corona-Zahlen, also die so genannte Inzidenz

Die Ampel selbst hat die vier Stufen grün, gelb, orange und rot. Das Ampelsystem beschreibt, welche Schutzmaßnahmen ab welcher Stufe gelten. 

Aktuelle Zahlen für MV

Schutzstufe „rot“ im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (gültig seit Mittwoch, 1. Dezember 2021)

Da die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz drei Tage in Folge landesweit den Schwellenwert 9 überschritten hat (Schutzstufe „rot“), gelten nach der Corona-Landesverordnung ab Mittwoch, 1. Dezember, in Mecklenburg-Vorpommern verschärfte Kontaktbeschränkungen und Corona-Maßnahmen.

Zusätzlich zu den weiterhin geltenden 2G-Plus-Regelungen (nur Geimpfte und Genesene mit tagesaktuellem Coronatest haben Zugang) in bestimmten Innenbereichen, z.B.

  • körpernahe Dienstleistungen, mit Ausnahme Friseur und medizinisch oder pflegerisch notwendige Behandlungen
  • Gastronomie
  • touristische Betriebe (wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen u.a.)
  • touristische Dienstleistungen (wie Fahrgastschifffahrt, Reisebusveranstaltungen)
  • Veranstaltungen
  • private Feiern
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen (wie Theater, Kino, Konzerte, kulturelle Ausstellungen und Museen, Zusammentreffen von Chören und Musikensembles, Innenbereiche von Freizeitparks, Zoos, Tier- und Vogelparks und botanischen Gärten, Innenspielplätze und andere Indoor­freizeit­aktivitäten, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios, Tanzschulen, Spielbanken und Spielhallen, soziokulturelle Zentren)

gibt es in der Schutzstufe „rot“ Begrenzungen bei Veranstaltungen und in der Gastronomie. Hier dürfen jeweils nur maximal 30 Prozent der Sitzplätze vergeben werden.
Bei Veranstaltungen in Innenbereichen gilt zudem die Maskenpflicht. Sie darf also auch am Platz nicht abgenommen werden.

Die 2G-Plus-Regel gilt auch bei privaten Feiern und Zusammenkünften in der Gastronomie oder an Orten außerhalb der eigenen Häuslichkeit. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist hier auf 30 Personen begrenzt.

Im Bereich der touristischen und beruflichen Beherbergung ist für Geimpfte und Genesene ein Test bei Anreise sowie grundsätzlich nach jeweils drei Tagen erforderlich. Ungeimpfte dürfen nur aus beruflichen, dienstlichen, medizinischen oder notwendigen sozialethischen (z.B. Beerdigungen) Gründen beherbergt werden. Hier sind ein Anreisetest sowie eine tägliche Testung notwendig.

Auch in folgenden Bereichen gilt in der Schutzstufe „rot“ die 2G-Plus-Regelung:

  • Innen- und Außenbereiche von Volksfesten, Spezial- und Jahrmärkten (z. B. Weihnachtsmärkte) weitere Infos zu den Hygiene-Vorschriften auf dem Weihnachtsmarkt Stralsund
  • Innenbereiche von Fahrschulen, Flugschulen, Jagdschulen, Angelschulen, Reitschulen und ähnliche Einrichtungen
  • Innenbereiche von Musik- und Jugendkunstschulen
  • Präsenzveranstaltungen zur Berufsaus-, fort- oder -weiterbildung, Veranstaltungen an Volkshochschulen, Lern- oder Förderangebote (sofern diese Veranstaltungen nicht dem Erwerb formaler Qualifikationen dienen)
  • Versammlungen von Vereinen, Verbänden und Parteien in Innenbereichen
  • vereinsbasierter Sport in Innenbereichen
  • Sport- und anderen Außenveranstaltungen

In der Schutzstufe „rot“ gilt darüber hinaus im Einzelhandel die 2G-Pflicht, nur Geimpfte und Genesene haben Zugang. Ausgenommen von dieser Regel ist der Einzelhandel, der die Grundversorgung gewährleistet (z.B. Lebensmittelgeschäfte, Bücher- und Zeitungshandel, Blumenläden, Weihnachtsbaumverkauf, Bau- und Gartencenter, Apotheken, Drogerien, Tierhandel, Tankstellen).

Aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahren können bereits ab Stufe „orange“ keine Tanzveranstaltungen in Clubs, Discos und anderen Orten stattfinden.

Dabei gelten die unten aufgeführten Ausnahmen, zum Beispiel für Kinder, Schwangere oder Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können

Was bedeuten 2G und 2G+?

2G = Geimpfte und Genesene

2G+ = Geimpfte und Genesene mit tagesaktuellem Test

Welche Personen sind von dem 2G- und 2G-plus-Modell ausgenommen?

  • Kinder, die noch nicht 7 Jahre alt sind.
  • Kinder von 7 bis einschließlich 11 Jahren, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Test vorlegen.
  • Für eine Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2021 auch für Jugendliche von 12 bis einschließlich 17 Jahren. Auch sie müssen einen tagesaktuellen negativen Test vorlegen.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Test vorlegen können.
  • Für eine Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2021 auch Schwangere. Auch sie müssen negativ getestet sein.

AUSNAHMEN
Soweit in der aktuell gültigen Corona-LVO MV Schnell- und Selbsttesterfordernisse geregelt sind, entfällt außerhalb der Ferien diese Testpflicht bei Schülerinnen und Schülern, die einer Teststrategie an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen gemäß der jeweils geltenden Schul-Corona-Verordnung MV unterfallen.

Merkblätter für Infizierte und Kontaktpersonen

Was muss ich tun, wenn bei mir eine Corona-Infektion festgestellt wurde? Was habe ich zu beachten als enge Kontaktperson eines COVID-19-Falls? Auf diese und weitere Fragen betroffener Bürgerinnen und Bürger bieten Merkblätter Antworten, die vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) und vom Verband der Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst MV erarbeitet und zur Verfügung gestellt werden.

Zum Download der Merkblätter

Gemeinsam gegen Corona

Impfen gegen Corona Impfen gegen Corona

Alle Personen, die mindestens zwölf Jahre alt sind, können sich seit dem 07. Juni 2021 laut bundesweit gültiger Impfverordnung durch Impfung vor einer Coronavirus-Infektion schützen. Erste Ansprechpartner für alle Impfwünsche sind die Hausärztinnen und Hausärzte.

Der Landkreis Vorpommern-Rügen bietet verschiedene Gelegenheiten zu Impfungen ohne Termin an mehreren Orten an. Mobile Impfteams ergänzen die Impfangebote der Hausärzte und des Impfzentrums in Stralsund. Bitte informieren Sie sich auf der Impfaktionsseite des Corona-Impfportals MV und der Internetseite des Landkreises Vorpommern-Rügen.

Telefonische Impfterminvereinbarung: 0385 2027 1115

Informationen zum Impfen gegen Corona

Impfaktionen in MV

Corona-Schnell- und Selbsttests Corona-Schnell- und Selbsttests

Informationen des Landes MV zu Testmöglichkeiten sowie zum Umgang mit Schnelltests und Selbsttests (z.B. bei Inanspruchnahme einer körpernahen Dienstleistung)

Information des Gesundheitsamtes zum Verhalten nach einem positiven Schnell- oder Selbsttest

Abstandsregeln und Mund-Nase-Schutz Abstandsregeln und Mund-Nase-Schutz

Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, die Zahl der Menschen, mit denen sie Kontakt haben, möglichst gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Im Übrigen ist in der Öffentlichkeit, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen einzuhalten. 

Das Tragen von FFP 2-Maskenpflicht ist seit dem 24. April 2021 in öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse, Straßenbahn, Zug, Taxi, Fähre) und beim Friseur verpflichtend.

Das Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken) ist verpflichtend im Einzelhandel, bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften sowie in Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Publikumsverkehr.

Darüber hinaus besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP- oder FFP2-Maske):

  • in allen anderen Bereichen, die öffentlich zugänglich sind oder von Kunden und Besuchern betreten werden können, dazu zählen insbesondere Beherbergungsstätten, Arzt- und anderen medizinischen Praxen und weitere öffentliche Bereiche. Dies gilt auch bereits vor den Geschäften, Betrieben, Einrichtungen, Beherbergungsstätten und Praxen sowie auf Parkplätzen. Die Maskenpflicht gilt auch an Bushalte­stellen und in anderen Wartebereichen im Freien, sofern der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann.
  • im Rahmen der Beförderung in einem privaten Fahrzeug für Mitfahrer, sofern sie nicht dem Hausstand des Fahrzeugführers angehören.

Es wird dringend dazu geraten, generell in Situationen, in denen ein enger oder längerer Kontakt zu anderen Personen besteht  (besonders in geschlossenen Räumen) eine medizinische Maske zu tragen.

Davon ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt und Menschen, die wegen einer medizinischen oder psychischen Beeinträchtigung oder wegen einer Behinderung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen können.

Luca-App zur digitalen Kontaktdatenerfassung Luca-App zur digitalen Kontaktdatenerfassung

Via Luca-App kann die Kontaktverfolgung per verschlüsselter Datenübertragung an das Gesundheitsamt erfolgen.

Informationen für Nutzerinnen und Nutzer zur Onlineregistrierung mit der Luca-App auf www.luca-app.de

Informationen für Locations zur digitalen Kontaktdatenerfassung – Anmeldung auf app.luca-app.de oder im Luca-Tutorial-Video auf YouTube

Corona-Warn-App Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App informiert Sie, wenn Sie Kontakt mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen hatten. Die App macht das Smartphone also zum Warnsystem und hilft, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Sie schützt Sie und Ihre Mitmenschen und auch Ihre Privatsphäre.

Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig und verbraucht keine mobilen Daten. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

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