Meldung vom 19.06.2017

Nach dem Strandbad ist vor dem Strandbad - so geht 's weiter

Scheint die Sonne, glitzert der Sund, rücken die Handtücher im Stralsunder Strandbad dichter zusammen.

Seit seiner Eröffnung im Sommer 2011 ist es der Publikumsmagnet für Einheimische und Gäste, die immer wieder überrascht feststellen, dass es vom Welterbe bis zum Sandstrand nur ein Katzensprung ist.

Um dem Strandvergnügen mehr Raum zu geben und das gesamte Areal noch attraktiver zu gestalten, will und wird die Hansestadt Stralsund ihre frühere "Seebadeanstalt" in einen Flanier- und Freizeitbereich verwandeln. Das heißt konkret: Die Freiflächen werden umgestaltet und die Sundpromenade ab Lindenrondell am Wasser entlang verlängert. Neue Funktions- und Werkstattgebäude sowie ein neuer Anlegesteg sollen entstehen. Zur Umsetzung dieses anspruchsvollen Bauvorhabens ist es zunächst erforderlich, in einem ersten Bauabschnitt die marode Spundwand komplett zu erneuern sowie mit Betonholm und Geländer auszustatten. Hinzu kommen ein Terrassenplatz mit Wassertreppe und Sitzmöglichkeiten zum Entspannen sowie ein Bewegungsparcours für Jung und Alt. Die Planungsleistungen sind derzeit in der europaweiten Ausschreibung, der Baustart ist für 2018 avisiert und ein Jahr später können sich Jung und Alt auf die Eröffnung und ihr erstes Sonnenbad freuen.