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Marinemuseum


In denkmalgeschützten Mauern befindet sich das Stralsunder Marinemuseum. Idyllisch gelegen, auf der kleinen Insel Dänholm - zwischen Festland und Rügen, erreicht man diese Außenstelle des Kulturhistorischen Museums nach Passieren der Ziegelgrabenbrücke über den Rügendamm. Gut sichtbar ist der Weg zur sogenannten Sternschanze mit Seezeichen markiert. Bereits im Mittelalter besaß der Dänholm strategische Bedeutung, sowohl für Verteidigungs- wie Eroberungsabsichten, und die bereits erwähnte Sternschanze machten sich schon die Wallensteinschen Truppen beim Angriff auf Stralsund zu Nutze.

Wenn man das im Grünen gelegene Ausstellungsgelände erreicht hat, erwartet einen zuerst die Exposition auf der großzügig angelegten Freifläche. Die Originale eines Marinehubschraubers und eines Torpedoschnellbootes gehören dabei unbestritten zu den Attraktionen. Beim anschließenden Rundgang durch die Ausstellungsräume erfährt man Wissenswertes über die militärische Geschichte des Dänholms im Zusammenhang mit der alten Festungs- und Garnisonsstadt Stralsund. Letztendlich schlug hier die Geburtsstunde für die spätere Preußische Marine.

Die gesamte Schausammlung beinhaltet eine sorgfältige Auswahl an Bildern, Übersichten, Schemata, Uniformen, Waffen, Flaggen, Dokumenten, Modellen und Ausrüstungsgegenständen. Doch nicht nur militärische Aspekte stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, auch ganz zivile Vorhaben sind integriert. Neben Informationen zur Geschichte der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft gibt es seit längerem einen umfangreichen Abschnitt mit Ergebnissen der Unterwasserarchäologie. Über 200 Funde, geborgen aus Wracks an Rügens Außenküste, geben so interessante Einblicke in vergangene Jahrhunderte. Sonderausstellungen mit maritimen Themen ergänzen regelmäßig das ständige Ausstellungsangebot.




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