Über 850 einzigartige Kultur- und Naturdenkmale gehören heute zum UNESCO-Welterbe der Menschheit. Sie alle haben eines gemeinsam. Ihnen wurde ein "außergewöhnlicher universeller Wert" bescheinigt, und sie sind weltweit als besonders schützenswert anerkannt. Die "Historischen Altstädte Stralsund und Wismar" sind im Juni 2002 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden.
Die mittelalterlichen Städte Stralsund und Wismar, an der deutschen Ostseeküste gelegen, waren wichtige Handelszentren der Hanse im 14. und 15. Jahrhundert. Sie repräsentieren idealtypisch die entwickelte Hansestadt aus der Blütezeit des Städtebundes. Beide Städte haben ihren mittelalterlichen Grundriss mit Straßennetz-, Quartier- und Parzellenstruktur bis heute bewahrt. Sie trugen zur Entwicklung der charakteristischen Gebäudetypen und der gotischen Backsteinbautechnik bei wie beispielhaft an den sechs gotischen Backsteinkirchen, dem Stralsunder Rathaus und einer Reihe von Wohn-, Handels- und Handwerksbegäuden abzulesen ist, die diese Entwicklung über mehrere Jahrhunderte dokumentieren. So bezeugt die überlieferte Bausubstanz die politische und wirtschaftliche Bedeutung sowie den außerordentlichen Reichtum der beiden Hansestädte im Mittelalter.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurden Stralsund und Wismar zu wichtigen Festungen und Verwaltungszentren für die deutschen Gebiete des schwedischen Königreiches ausgebaut. Auch Zeugnisse dieser Epoche lassen sich noch heute an vielen Punkten im Stadtbild beider Städte finden.
In einem umfassenden Internetauftritt auf Deutsch und Englisch stellen die beiden Hansestädte ihr gemeinsames UNESCO-Welterbe vor. Klicken Sie hier:






