Auskunftssperre im Melderegister

Grundsätzlich kann jedermann über eine bestimmte Person auf Antrag eine Melderegisterauskunft erhalten.

Sie können jedoch eine Auskunftssperre ins Melderegister eintragen lassen, wenn Ihnen als Betroffene/n oder einer anderen Person durch die Bekanntgabe Ihrer Anschrift eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen entstehen könnte.

Die Auskunftssperre hat nur Auswirkungen auf den privaten Bereich (Privatpersonen, Firmen, Rechtsanwälte u.ä.). Behörden und sonstige öffentliche Stellen erhalten weiterhin Auskunft.

Voraussetzungen

Für eine Auskunftssperre müssen Sie triftige Gründe, die eine Gefährdung Ihrer oder einer anderen Person deutlich machen, gegenüber der örtlichen Meldebehörde glaubhaft machen. Eine Überprüfung Ihrer Angaben muss die von Ihnen angeführte Gefahr bestätigen.

Gesetzliche Grundlagen

§ 51 Bundesmeldegesetz (BMG)

Erforderliche Unterlagen

  • formloser Antrag schriftlich oder zur Niederschrift mit Nachweisen zur Glaubhaftmachung der Angaben 

Wichtige Hinweise

Es empfiehlt sich, dass Sie vor der Beantragung mit den angegebenen Ansprechpartnern Kontakt aufnehmen und sich informieren, ob eine Sperre in Ihrem Fall in Betracht kommt.

Befristung
Die Auskunftssperre ist auf zwei Jahre befristet. Sie kann auf erneuten Antrag verlängert werden.

Ansprechpartner
Ordnungsamt
Abt. Gewerbe- und Ordnungsangelegenheiten
SG Meldewesen
Thomas Flieger
Telefon
03831 253 734
Telefax
03831 252 53 734
Hausanschrift
Hansestadt Stralsund
Ordnungamt, Abteilung Gewerbe- und Ordnungsangelegenheiten, Sachgebiet Meldewesen
Schillstraße 5-7
18439 Stralsund
Telefon
03831 253 780
Telefax
03831 252 53 734
Postanschrift
Hansestadt Stralsund
Postfach 2145
18408 Stralsund
Unsere Sprechzeiten
Montag
8 – 12 Uhr
Dienstag
8 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr
Mittwoch
Termine nur nach vorheriger Vereinbarung
Donnerstag
8 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr
Freitag
8 – 12 Uhr